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SUMMARY:Daniel Martin Feige: Kritik der AI
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DESCRIPTION:Vortrag des Professors für Philosophie und Ästhetik an der AbK 
	Stuttgart Daniel\nMartin Feige\n\nDie Fortschritte im Bereich der AI-Forsc
	hung werfen grundlegende philosophische\nFragen auf - mitunter ist sogar i
	m Umfeld der amerikanischen Tech-Unternehmen\nvom Ende der Geisteswissensc
	haften und dem Ende der Kunst die Rede. Wenn Bilder\nund Musikstücke\, lit
	erarische Texte und philosophische Texte auch von einer AI\nerzeugt werden
	 könnten\, drängen sich post- und transhumanistische Intuitionen\nauf\, di
	e nun Foucaults berühmten Schlusssatz aus Die Ordnung der Dinge'\nendgülti
	g wahr werden lassen könnten: Das Ende des Zeitalters des Menschen\neinzul
	äuten.\n\nAuf der Grundlage anthropologischer\, rationalitätstheoretischer
	 und ästhetischer\nÜberlegungen argumentiert der Vortrag von Daniel Martin
	 Feige dafür\, solchen\nAuffassungen nicht vorschnell recht zu geben: Anst
	att neben Akteuren wie uns\,\ndie Gedanken in Form von Texten und Gespräch
	en klären und eigensinnige Werke\ndurch die Erarbeitung von Formen in der 
	Arbeit mit Materialien hervorbringen\,\nnun die Existenz von \,AI' Akteure
	n (oder Proto-Akteuren) zu behaupten\, zeigt der\nVortrag\, dass eine AI n
	icht denken und handeln kann und auch keine Kunstwerke\nhervorbringen kann
	. In entsprechenden Zuschreibungen werden vielmehr Begriffe\,\ndie für Men
	schen gemacht sind\, so umgebaut\, dass sie Funktion einer disruptiven\npo
	litischen Agenda werden. In einem Ausblick auf die Zukunft der Kunst unter
	 den\nBedingungen der AI versteht der Vortrag Kunst als eine Praxis\, die 
	in ihren\nGegen-Nutzungen von AI als Ausdruck eines substantiellen\, weil 
	ungesicherten\nBildungsprozesses zu verstehen ist.\n\nDaniel Martin Feige 
	ist Professor für Philosophie und Ästhetik an der\nStaatlichen Akademie de
	r Bildenden Künste in Stuttgart. Er studierte zunächst\nJazzklavier\, dann
	 Philosophie\, Germanistik und Psychologie und promovierte mit\neiner Arbe
	it zu Hegels Ästhetik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und\nhab
	ilitierte sich zur Ästhetik an der Freien Universität Berlin. Er forscht u
	nd\npubliziert an der Schnittstelle von Fragen der philosophischen Ästheti
	k und\nphilosophischen Anthropologie in ihren Bezügen zu klassischen Theme
	n der\ntheoretischen und praktischen Philosophie. Jüngste Buchveröffentlic
	hung: „Kritik\nder Digitalisierung. Technik\, Rationalität und Kunst“ (Ham
	burg: Meiner 2025). Im\nErscheinen: "John McDowell zur Einführung" (Hambur
	g: Junius 2026).
URL:https://keepkarlsruheboring.org/event/daniel-martin-feige-kritik-der-ai
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	-Frank-Straße\, Innenstadt-West Westlicher Teil\, Innenstadt-West\, Karlsr
	uhe\, Baden-Württemberg\, 76133\, Deutschland
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CATEGORIES:Art,Artificial Intelligence,Lecture,Technology
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Vortrag des Professors für Philosop
	hie und Ästhetik an der AbK Stuttgart Daniel Martin Feige</strong></p><p>D
	ie Fortschritte im Bereich der AI-Forschung werfen grundlegende philosophi
	sche Fragen auf - mitunter ist sogar im Umfeld der amerikanischen Tech-Unt
	ernehmen vom <em>Ende der Geisteswissenschaften</em> und dem <em>Ende der 
	Kunst</em> die Rede. Wenn Bilder und Musikstücke, literarische Texte und p
	hilosophische Texte auch von einer AI erzeugt werden könnten, drängen sich
	 post- und transhumanistische Intuitionen auf, die nun Foucaults berühmten
	 Schlusssatz aus <em>Die Ordnung der Dinge</em>' endgültig wahr werden las
	sen könnten: Das Ende des Zeitalters des Menschen einzuläuten.</p><p>Auf d
	er Grundlage anthropologischer, rationalitätstheoretischer und ästhetische
	r Überlegungen argumentiert der Vortrag von Daniel Martin Feige dafür, sol
	chen Auffassungen nicht vorschnell recht zu geben: Anstatt neben Akteuren 
	wie uns, die Gedanken in Form von Texten und Gesprächen klären und eigensi
	nnige Werke durch die Erarbeitung von Formen in der Arbeit mit Materialien
	 hervorbringen, nun die Existenz von ,AI' Akteuren (oder Proto-Akteuren) z
	u behaupten, zeigt der Vortrag, dass eine AI nicht denken und handeln kann
	 und auch keine Kunstwerke hervorbringen kann. In entsprechenden Zuschreib
	ungen werden vielmehr Begriffe, die für Menschen gemacht sind, so umgebaut
	, dass sie Funktion einer disruptiven politischen Agenda werden. In einem 
	Ausblick auf die Zukunft der Kunst unter den Bedingungen der AI versteht d
	er Vortrag Kunst als eine Praxis, die in ihren Gegen-Nutzungen von AI als 
	Ausdruck eines substantiellen, weil ungesicherten Bildungsprozesses zu ver
	stehen ist.</p><p><strong>Daniel Martin Feige</strong> ist Professor für P
	hilosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste i
	n Stuttgart. Er studierte zunächst Jazzklavier, dann Philosophie, Germanis
	tik und Psychologie und promovierte mit einer Arbeit zu Hegels Ästhetik an
	 der Goethe-Universität Frankfurt am Main und habilitierte sich zur Ästhet
	ik an der Freien Universität Berlin. Er forscht und publiziert an der Schn
	ittstelle von Fragen der philosophischen Ästhetik und philosophischen Anth
	ropologie in ihren Bezügen zu klassischen Themen der theoretischen und pra
	ktischen Philosophie. Jüngste Buchveröffentlichung: „Kritik der Digitalisi
	erung. Technik, Rationalität und Kunst“ (Hamburg: Meiner 2025). Im Erschei
	nen: "John McDowell zur Einführung" (Hamburg: Junius 2026).</p>
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