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SUMMARY:Führung durch die Ausstellung von Anna Barham: delirious mantra
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DESCRIPTION:Die Londoner Medienkünstlerin beschäftigt sich unter anderem mi
	t der\nautomatischen Spracherkennung und ihrer Fehleranfälligkeit. Sie wid
	ersetzt sich\nder Glättung von Sprache in digitalen Kontexten und rück sta
	ttdessen das\nUnübersetzbare ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Die Führu
	ng gibt Einlick in\ndie Hintergründe der Ausstellung.\n\nÜber die Ausstell
	ung:\nIn einem digitalen Kontext\, der uns dazu verleitet\, an eine nahtlo
	se und\nunmittelbare Kommunikation zu glauben\, wird die körperliche Reibu
	ng in der\nSprache zu etwas\, das geglättet werden muss. Systeme wie die a
	utomatische\nSpracherkennung sind geprägt von hegemonialen Vorstellungen d
	arüber\, welche\nStimmen zählen und welche linguistischen Formen es wert s
	ind\, anerkannt zu\nwerden.\n\nAnna Barham (*1974\, Sutton Coldfield)\, di
	e ihre erste umfassende\nEinzelausstellung in Deutschland präsentiert\, en
	tzieht sich dieser Glättung von\nSprache und rückt stattdessen das Unübers
	etzbare und nicht Reduzierbare ins\nZentrum unserer Aufmerksamkeit. Ihre k
	ünstlerische Praxis verbindet Sprache mit\ndem Bildlichen und Performative
	n\, um herauszukristallisieren\, welche\nassoziativen Bedeutungen einem Wo
	rt inhärent sein können\, aber erst durch eine\nneue Verschiebung seiner e
	inzelnen Teile zum Vorschein treten.\n\nBarham behandelt Sprache sowohl al
	s plastisches als auch akustisches Material\nund füllt die Ausstellung mit
	 Sounds und Stimmen. Hände formen und verformen\nBuchstaben aus geometrisc
	hen Flächen\; Text schlängelt sich durch die\nAusstellungsräume\, um die i
	nstitutionelle Architektur und ihrer Ausstattung\nherum und darüber hinweg
	\; ein großformatiger UV-Drucker produziert Wörter und\nBilder\; und aus d
	em entferntesten Raum ertönt der unaufhörliche Ruf einer\nZikade.\nSeit 20
	13 arbeitet Anna Barham mit der Fehleranfälligkeit von Spracherkennungen\,
	\num neue Bedeutungen zu erschließen sowie die Materialität der Stimme und
	 ihre\nUnterbrechungen in den Vordergrund zu stellen. Für die Künstlerin s
	ind es\ngenau diese Texturen und Prozesse des Verhörens\, die das Potenzia
	l der Stimme\nausmachen. In ihrer neuen Soundarbeit ZYX (2026) betrachtet 
	sie die durch\nautomatische Spracherkennung verursachten Fehler als Halluz
	inationen. Was\nzunächst wie ein falsch wahrgenommener Text anmutet\, ist 
	stattdessen eine neue\nArt des Denkens und Schreibens in radikaler Opposit
	ion zur Automatisierung\,\nNormierung und Autorität.\n\nKuratiert von Anja
	 Casser\n\nDie Ausstellung wird gefördert durch den Innovationsfonds Kunst
	 des Ministeriums\nfür Wissenschaft\, Forschung und Kunst Baden-Württember
	g und ist bis zum\n14.6.2026 zu sehen.
URL:https://keepkarlsruheboring.org/event/fuhrung-durch-die-ausstellung-von
	-anna-barham-delirious-mantra-2
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LOCATION:Badischer Kunstverein - Waldstraße 3\, 76133 Karlsruhe
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Die Londoner Medienkünstlerin beschäftigt s
	ich unter anderem mit der automatischen Spracherkennung und ihrer Fehleran
	fälligkeit. Sie widersetzt sich der Glättung von Sprache in digitalen Kont
	exten und rück stattdessen das Unübersetzbare ins Zentrum unserer Aufmerks
	amkeit. Die Führung gibt Einlick in die Hintergründe der Ausstellung.<br><
	br>Über die Ausstellung:<br>In einem digitalen Kontext, der uns dazu verle
	itet, an eine nahtlose und unmittelbare Kommunikation zu glauben, wird die
	 körperliche Reibung in der Sprache zu etwas, das geglättet werden muss. S
	ysteme wie die automatische Spracherkennung sind geprägt von hegemonialen 
	Vorstellungen darüber, welche Stimmen zählen und welche linguistischen For
	men es wert sind, anerkannt zu werden.<br><br>Anna Barham (*1974, Sutton C
	oldfield), die ihre erste umfassende Einzelausstellung in Deutschland präs
	entiert, entzieht sich dieser Glättung von Sprache und rückt stattdessen d
	as Unübersetzbare und nicht Reduzierbare ins Zentrum unserer Aufmerksamkei
	t. Ihre künstlerische Praxis verbindet Sprache mit dem Bildlichen und Perf
	ormativen, um herauszukristallisieren, welche assoziativen Bedeutungen ein
	em Wort inhärent sein können, aber erst durch eine neue Verschiebung seine
	r einzelnen Teile zum Vorschein treten.<br><br>Barham behandelt Sprache so
	wohl als plastisches als auch akustisches Material und füllt die Ausstellu
	ng mit Sounds und Stimmen. Hände formen und verformen Buchstaben aus geome
	trischen Flächen; Text schlängelt sich durch die Ausstellungsräume, um die
	 institutionelle Architektur und ihrer Ausstattung herum und darüber hinwe
	g; ein großformatiger UV-Drucker produziert Wörter und Bilder; und aus dem
	 entferntesten Raum ertönt der unaufhörliche Ruf einer Zikade.<br>Seit 201
	3 arbeitet Anna Barham mit der Fehleranfälligkeit von Spracherkennungen, u
	m neue Bedeutungen zu erschließen sowie die Materialität der Stimme und ih
	re Unterbrechungen in den Vordergrund zu stellen. Für die Künstlerin sind 
	es genau diese Texturen und Prozesse des Verhörens, die das Potenzial der 
	Stimme ausmachen. In ihrer neuen Soundarbeit ZYX (2026) betrachtet sie die
	 durch automatische Spracherkennung verursachten Fehler als Halluzinatione
	n. Was zunächst wie ein falsch wahrgenommener Text anmutet, ist stattdesse
	n eine neue Art des Denkens und Schreibens in radikaler Opposition zur Aut
	omatisierung, Normierung und Autorität.<br><br>Kuratiert von Anja Casser<b
	r><br>Die Ausstellung wird gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des 
	Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und i
	st bis zum 14.6.2026 zu sehen.</p>
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