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SUMMARY:Lecture: Martin Beck: Vibes. Affekte und Atmosphären in der postdig
	italen Gegenwartsästhetik
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DTSTART:20251125T180000Z
DESCRIPTION:VIBES. AFFEKTE UND ATMOSPHÄREN IN DER POSTDIGITALEN GEGENWARTSÄ
	STHETIK\n\n\n\nVibes sind atmosphärische und affektive Qualitäten\, die vo
	n Situationen\,\nPersonen oder Dingen ausgehen. Sie werden diffus gefühlt 
	und sind oft nur schwer\nin Worte zu fassen. Dass heute viel von Vibes ges
	prochen wird\, hängt eng mit der\nFunktionsweise der sozialen Plattformen 
	zusammen. Die Rede vom ‚Vibe Shift‘\nbezeichnet etwa\, wie sich politische
	 Veränderungen dort als Wandel im\nallgemeinen Lebensgefühl zeigen. Eine w
	ichtige Rolle spielt der Vibe in\nästhetischen Genres wie Vaporwave\, Drea
	mcore oder Dark Academia\, in denen es um\ndie Erzeugung von Atmosphären u
	nd Stimmungen geht\, oder Contentkategorien wie\nCute\, Cursed oder Cringe
	\, die Affekte verschlagworten und konsumierbar machen. \nDer Vortrag stel
	lt Funktionsweisen von Vibes in den sozialen Medien dar\,\nentwickelt Ansä
	tze zur Theorie der Vibes und fragt nach ihrer Bedeutung für die\nästhetis
	che Praxis. Betrachtet wird\, wie das philosophische Nachdenken über\nStim
	mungen\, Atmosphären und Affekte unter den medialen Bedingungen der\nPlatt
	formökonomie aktualisiert werden kann. Eine vibeologische Lektüre von\nGen
	res wie Technoromantizismus und Solarpunk soll zeigen\, wie Vibes durch\nä
	sthetische Praktiken erzeugt werden und in welchem Verhältnis sie zu\ngese
	llschaftlichen Krisen stehen. Kritisch hinterfragt wird das Konzept des\nV
	ibes schließlich mit Blick auf die Ästhetik generativer KI und das Verhält
	nis\nvon Kunst und Content. \n\nMartin Beck ist Philosoph\, Kunst- und Des
	igntheoretiker und seit April 2025\nGastprofessor für Theorie und Geschich
	te des Designs and der Kunsthochschule\nBerlin Weißensee. Zuvor war er wis
	senschaftlicher Mitarbeiter an der Universität\nder Künste Berlin und Lect
	urer an der Rhode Island School of Design. Im Zentrum\nseiner Forschungen 
	stehen postdigitale Medienästhetiken\, insbesondere die\nAffizierbarkeit u
	nd Plastizität von Körpern im Spannungsfeld von\nPlattformökonomie und dig
	italer Videoinstallationskunst. Er ist\nRedaktionsmitglied des Internation
	alen Jahrbuchs für Medienphilosophie und\nMedienästhetik und war an zahlre
	ichen Ausstellungsprojekten im Feld der\nGegenwartskunst beteiligt\, zulet
	zt ‚fühle meinen körper sich von meinem körper\nentfernen‘ (Heidelberger K
	unstverein 2016/2017). Im Rahmen seiner Forschungen\nsind zuletzt erschien
	en: „Messy States. Medienästhetik und postdigitale Kunst“\n(2024) im Inter
	nationalen Jahrbuch Medienphilosophie und Medienästhetik\n[https://meson.p
	ress/books/was-ist-medienasthetik/] sowie „Living rent-free in\nyour head.
	 Affektive Kopplungen\, Verhaltensdesign und das Nichtbewusste in der\nPla
	ttformökonomie“ (2025) in der Zeitschrift für Medienwissenschaft\n[https:/
	/zfmedienwissenschaft.de/heft/text/living-rent-free-your-head].
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	-und-atmospharen-in-der-postdigitalen-gegenwartsasthetik
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	-Frank-Straße\, Innenstadt-West Westlicher Teil\, Innenstadt-West\, Karlsr
	uhe\, Baden-Württemberg\, 76133\, Deutschland
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<h1>Vibes. Affekte und Atmosphären in der post
	digitalen Gegenwartsästhetik</h1><p></p><p>Vibes sind atmosphärische und a
	ffektive Qualitäten, die von Situationen, Personen oder Dingen ausgehen. S
	ie werden diffus gefühlt und sind oft nur schwer in Worte zu fassen. Dass 
	heute viel von Vibes gesprochen wird, hängt eng mit der Funktionsweise der
	 sozialen Plattformen zusammen. Die Rede vom ‚Vibe Shift‘ bezeichnet etwa,
	 wie sich politische Veränderungen dort als Wandel im allgemeinen Lebensge
	fühl zeigen. Eine wichtige Rolle spielt der Vibe in ästhetischen Genres wi
	e Vaporwave, Dreamcore oder Dark Academia, in denen es um die Erzeugung vo
	n Atmosphären und Stimmungen geht, oder Contentkategorien wie Cute, Cursed
	 oder Cringe, die Affekte verschlagworten und konsumierbar machen.&nbsp;<b
	r>Der Vortrag stellt Funktionsweisen von Vibes in den sozialen Medien dar,
	 entwickelt Ansätze zur Theorie der Vibes und fragt nach ihrer Bedeutung f
	ür die ästhetische Praxis. Betrachtet wird, wie das philosophische Nachden
	ken über Stimmungen, Atmosphären und Affekte unter den medialen Bedingunge
	n der Plattformökonomie aktualisiert werden kann. Eine vibeologische Lektü
	re von Genres wie Technoromantizismus und Solarpunk soll zeigen, wie Vibes
	 durch ästhetische Praktiken erzeugt werden und in welchem Verhältnis sie 
	zu gesellschaftlichen Krisen stehen. Kritisch hinterfragt wird das Konzept
	 des Vibes schließlich mit Blick auf die Ästhetik generativer KI und das V
	erhältnis von Kunst und Content.&nbsp;</p><p><strong>Martin Beck</strong> 
	ist Philosoph, Kunst- und Designtheoretiker und seit April 2025 Gastprofes
	sor für Theorie und Geschichte des Designs and der Kunsthochschule Berlin 
	Weißensee. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität 
	der Künste Berlin und Lecturer an der Rhode Island School of Design. Im Ze
	ntrum seiner Forschungen stehen postdigitale Medienästhetiken, insbesonder
	e die Affizierbarkeit und Plastizität von Körpern im Spannungsfeld von Pla
	ttformökonomie und digitaler Videoinstallationskunst. Er ist Redaktionsmit
	glied des Internationalen Jahrbuchs für Medienphilosophie und Medienästhet
	ik und war an zahlreichen Ausstellungsprojekten im Feld der Gegenwartskuns
	t beteiligt, zuletzt ‚fühle meinen körper sich von meinem körper entfernen
	‘ (Heidelberger Kunstverein 2016/2017). Im Rahmen seiner Forschungen sind 
	zuletzt erschienen: „Messy States. Medienästhetik und postdigitale Kunst“ 
	(2024) im Internationalen Jahrbuch <a href="https://meson.press/books/was-
	ist-medienasthetik/" target="_blank">Medienphilosophie und Medienästhetik<
	/a>&nbsp;sowie „Living rent-free in your head. Affektive Kopplungen, Verha
	ltensdesign und das Nichtbewusste in der Plattformökonomie“ (2025) in der 
	<a href="https://zfmedienwissenschaft.de/heft/text/living-rent-free-your-h
	ead" target="_blank">Zeitschrift für Medienwissenschaft</a>.</p>
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