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SUMMARY:Sommerfest auf der Wagenburg
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DESCRIPTION:Unter dem Motto “Raus aus der Innenstadt\, weg von Beton\, Asph
	alt und dicken\nMauern. Das Leben selbst organisieren.” sind im Jahr 1992 
	vier Personen mit\nihren Wägen auf eine Wiese am Stadtrand von Karlsruhe g
	ezogen.\n\nEs folgten 2 ½ Jahre politischer Auseinandersetzungen. Zunächst
	 wollten sowohl\ndie damals ach so liberale Stadtverwaltung\, als auch OB 
	Seiler die Wagenburg mit\nallen Mitteln verhindern. Einige Umzüge\, Räumun
	gen und eine „Zwangseinweisung“\nauf den Landfahrerplatz. Diesem wilkürlic
	hen Hin- und Hergeschubse und dem\nVersuch einer Art „Ghettoisierung“ von 
	Menschen die mit unterschiedlichen\nVorstellungen auf Rädern wohnen\, wurd
	e mit viel Kreativität\, Durchhaltevermögen\,\nÖffentlichkeitsarbeit\, Cha
	rme\, Witz und Frechheit erfolgreich begegnet. So\nkonnte letztendlich mit
	 Zustimmung des Gemeinderates und gegen den Willen des\nOBs eine Duldung d
	er Wagenburg auf einem Platz in der Haid- und Neu- Straße\nerkämpft werden
	. Die Anzahl der Personen war zu diesem Zeitpunkt auf acht\nangestiegen.\n
	\nNun gab es endlich Zeit und Ruhe\, die eigenen Ideen in die Tat umzusetz
	en. In\neiner Gemeinschaft aus ca. zehn Personen möchte man das alltäglich
	e Leben in\nEigenregie gestalten. Dabei spielen ökologische und ökonomisch
	e Aspekte eine\ngroße Rolle. Keine Anbindung an die öffentliche Strom- und
	 Wasserversorgung\, um\neinen sparsamen und direkten Umgang mit natürliche
	n Ressourcen zu ermöglichen.\nHeute wird das Brauchwasser aus einem Brunne
	n gepumt und der Strom über\nSolarenergie gewonnen. Selbst auf Fernsehen\,
	 Internet und Telefon muss nicht\nverzichtet werden. Die Gestaltung des Pl
	atzes\, der Gemeinschaftswägen wie Küche\,\nBad-\, und Klowagen sowie des 
	Zusammenlebens werden in regelmäßigen Plena\nbesprochen.\n\nUnd doch bleib
	t für jede einzelne Person die Möglichkeit den eigenen Wagen und\nWohnraum
	 individuell zu gestaltten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen\ngese
	tzt.\n\nDie Wagenburg bietet somit einen günstigen Wohn- und Lebensraum un
	d ein\ngemeinschaftliches Zusammenleben\, bei dem die individuellen Bedürf
	nisse der\nBewohner*innen nicht außen vor gelassen werden. Gleichwohl ist 
	sie auch eine\nMöglichkeit auf gesellschaftliche Zwänge und Missstände auf
	merksam zu machen und\ndarauf zu reagieren.\n\nSeit Neunzehn Jahren steht 
	die Wagenburg jetzt in der Haid- und Neu- Str..\nMomentan besteht unsere G
	emeinschaft aus ca. 10 Personen unterschiedlichsten\nAlters\, zwischen 1 u
	nd 50 Jahren. Auf einer Wiese mit angrenzendem kleine\nWaldstück\, zwische
	n Bäumen und Feldern können wir den Alltag auf naturnahem\nGelände genieße
	n.\n\nUm auch die nächsten 20 Jahre in der Haid-und Neu-Straße wohnen zu k
	önnen\, ist\nunser Durchhaltevermögen und Eure Unterstützung gefragt.\n\nW
	ir bleiben!
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LOCATION:Wagenburg - 153-155\, Haid-und-Neu-Straße\, Hagsfeld Westlicher Te
	il\, Hagsfeld\, Karlsruhe\, Baden-Württemberg\, 76131\, Deutschland
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	eg von Beton, Asphalt und dicken Mauern. Das Leben selbst organisieren.” s
	ind im Jahr 1992 vier Personen mit ihren Wägen auf eine Wiese am Stadtrand
	 von Karlsruhe gezogen.</p><p>Es folgten 2 ½ Jahre politischer Auseinander
	setzungen. Zunächst wollten sowohl die damals ach so liberale Stadtverwalt
	ung, als auch OB Seiler die Wagenburg mit allen Mitteln verhindern. Einige
	 Umzüge, Räumungen und eine „Zwangseinweisung“ auf den Landfahrerplatz. Di
	esem wilkürlichen Hin- und Hergeschubse und dem Versuch einer Art „Ghettoi
	sierung“ von Menschen die mit unterschiedlichen Vorstellungen auf Rädern w
	ohnen, wurde mit viel Kreativität, Durchhaltevermögen, Öffentlichkeitsarbe
	it, Charme, Witz und Frechheit erfolgreich begegnet. So konnte letztendlic
	h mit Zustimmung des Gemeinderates und gegen den Willen des OBs eine Duldu
	ng der Wagenburg auf einem Platz in der Haid- und Neu- Straße erkämpft wer
	den. Die Anzahl der Personen war zu diesem Zeitpunkt auf acht angestiegen.
	</p><p>Nun gab es endlich Zeit und Ruhe, die eigenen Ideen in die Tat umzu
	setzen. In einer Gemeinschaft aus ca. zehn Personen möchte man das alltägl
	iche Leben in Eigenregie gestalten. Dabei spielen ökologische und ökonomis
	che Aspekte eine große Rolle. Keine Anbindung an die öffentliche Strom- un
	d Wasserversorgung, um einen sparsamen und direkten Umgang mit natürlichen
	 Ressourcen zu ermöglichen. Heute wird das Brauchwasser aus einem Brunnen 
	gepumt und der Strom über Solarenergie gewonnen. Selbst auf Fernsehen, Int
	ernet und Telefon muss nicht verzichtet werden. Die Gestaltung des Platzes
	, der Gemeinschaftswägen wie Küche, Bad-, und Klowagen sowie des Zusammenl
	ebens werden in regelmäßigen Plena besprochen.</p><p>Und doch bleibt für j
	ede einzelne Person die Möglichkeit den eigenen Wagen und Wohnraum individ
	uell zu gestaltten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.</p><
	p>Die Wagenburg bietet somit einen günstigen Wohn- und Lebensraum und ein 
	gemeinschaftliches Zusammenleben, bei dem die individuellen Bedürfnisse de
	r Bewohner*innen nicht außen vor gelassen werden. Gleichwohl ist sie auch 
	eine Möglichkeit auf gesellschaftliche Zwänge und Missstände aufmerksam zu
	 machen und darauf zu reagieren.</p><p>Seit Neunzehn Jahren steht die Wage
	nburg jetzt in der Haid- und Neu- Str.. Momentan besteht unsere Gemeinscha
	ft aus ca. 10 Personen unterschiedlichsten Alters, zwischen 1 und 50 Jahre
	n. Auf einer Wiese mit angrenzendem kleine Waldstück, zwischen Bäumen und 
	Feldern können wir den Alltag auf naturnahem Gelände genießen.</p><p>Um au
	ch die nächsten 20 Jahre in der Haid-und Neu-Straße wohnen zu können, ist 
	unser Durchhaltevermögen und Eure Unterstützung gefragt.</p><p><strong>Wir
	 bleiben!</strong></p>
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