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SUMMARY:Uwe Kremp / Klaus Gündchen
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DESCRIPTION:Wie hört sich ein großer Stahlkörper an\, wenn man ihm die Mögl
	ichkeit gibt zu\nschwingen? Wenn man auf ihn schlägt\, klopft\, an ihm und
	 über ihn streicht oder\nschabt? - Die Infragestellung von Gewohnheiten mo
	tiviert die jahrzehntelange\nZusammenarbeit des Bildhauers Klaus Gündchen 
	mit Musikern und Komponisten.\nEinerseits wenn er das Tabu der Unberührbar
	keit und Autonomie von Kunstwerken\ndurchbricht\, indem er sie beauftragt\
	, sie zu benutzen und anzufassen.\nAndererseits wenn er die Universalität 
	harmonischer Proportionen feststellt\, die\nsowohl im Goldenen Schnitt\, d
	er unendlichen harmonischen Teilung des Fünfecks\,\nals auch der Grundlage
	 der Musik\, der Pentatonik\, manifestiert sind. Die\nSpannbreite geht inz
	wischen von Konzerten vor auf Pferden sitzenden Nomaden in\nder Wüste Gobi
	 über die Eröffnung des Kanzleramtes 2001 in Berlin zwischen Akts\nvon Udo
	 Lindenberg und No Angels bis zur Aufführung eines Orchesterwerkes mit\nzw
	ei Klangplastiken (komponiert von Uwe Kremp) in der Musikhochschule Karlsr
	uhe.\nUwe Kremp studierte an der Hochschule für Musik in Karlsruhe zunächs
	t Gitarre\nbei Wilhelm Bruck\, dann Komposition und Musiktheorie bei Matth
	ias Spahlinger und\nWolfgang Rihm. Er erhielt verschiedene Stipendien und 
	war unter anderem\nPreisträger beim Kompositionswettbewerb der Landeshaupt
	stadt Stuttgart und beim\nGünter-Bialas-Wettbewerb für Neue Kammermusik in
	 München. Er unterrichtet an den\nMusikhochschulen in Karlsruhe und Trossi
	ngen Musiktheorie und Gehörbildung\,\ndarüber hinaus ist er freischaffend 
	tätig als Komponist und Gitarrist. „In\nseiner kleinen \,Kosmologelei des 
	Nichts' behauptet Gündchen\, dass aus dem\npermanenten Gegensatz des – Nic
	hts ist Alles – die Multiversen entstehen\, die\nbis in die Verästelungen 
	des Unendlich Kleinen sowie des Unendlich Großen führt\,\nbis das Nichts D
	imensionen\, schließlich Zeit\, annimmt. Wie der buddhistische\nMönch das 
	Nirvana\, das Mitgefühl mit dem Universum erreichen will\, so lauschen\nwi
	r gebannt den Klängen von Klaus Gündchens Klangplastiken in den tiefen\nMo
	menten\, wenn Resonanz tief in der Seele entsteht\, wo kein Bewußtsein Zug
	ang\nhat. Wem meine Deutung zu abgehoben ist\, kann einfach nur sehen und 
	hören und\nwird auf seine Kosten kommen. Aber glaubt mir\, der Titel paßt!
	 - Klaus Gündchen\nmeint dazu\, dass seine Plastiken nichts darstellen\, s
	ondern nur genau das sind\,\nwas man selber sieht (oder eben hört).“ - Fri
	tz Guillaume 2025 Einlass 17:30\,\nBeginn 18 Uhr
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	man ihm die Möglichkeit gibt zu schwingen? Wenn man auf ihn schlägt, klopf
	t, an ihm und über ihn streicht oder schabt? - Die Infragestellung von Gew
	ohnheiten motiviert die jahrzehntelange Zusammenarbeit des Bildhauers Klau
	s Gündchen mit Musikern und Komponisten. Einerseits wenn er das Tabu der U
	nberührbarkeit und Autonomie von Kunstwerken durchbricht, indem er sie bea
	uftragt, sie zu benutzen und anzufassen. Andererseits wenn er die Universa
	lität harmonischer Proportionen feststellt, die sowohl im Goldenen Schnitt
	, der unendlichen harmonischen Teilung des Fünfecks, als auch der Grundlag
	e der Musik, der Pentatonik, manifestiert sind. Die Spannbreite geht inzwi
	schen von Konzerten vor auf Pferden sitzenden Nomaden in der Wüste Gobi üb
	er die Eröffnung des Kanzleramtes 2001 in Berlin zwischen Akts von Udo Lin
	denberg und No Angels bis zur Aufführung eines Orchesterwerkes mit zwei Kl
	angplastiken (komponiert von Uwe Kremp) in der Musikhochschule Karlsruhe.<
	br>Uwe Kremp studierte an der Hochschule für Musik in Karlsruhe zunächst G
	itarre bei Wilhelm Bruck, dann Komposition und Musiktheorie bei Matthias S
	pahlinger und Wolfgang Rihm. Er erhielt verschiedene Stipendien und war un
	ter anderem Preisträger beim Kompositionswettbewerb der Landeshauptstadt S
	tuttgart und beim Günter-Bialas-Wettbewerb für Neue Kammermusik in<br>Münc
	hen. Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Trossingen M
	usiktheorie und Gehörbildung, darüber hinaus ist er freischaffend tätig al
	s Komponist und Gitarrist.<br>„In seiner kleinen ,Kosmologelei des Nichts'
	 behauptet Gündchen, dass aus dem permanenten Gegensatz des – Nichts ist A
	lles – die Multiversen entstehen, die bis in die Verästelungen des Unendli
	ch Kleinen sowie des Unendlich Großen führt, bis das Nichts Dimensionen, s
	chließlich Zeit, annimmt.<br>Wie der buddhistische Mönch das Nirvana, das 
	Mitgefühl mit dem Universum erreichen will, so lauschen wir gebannt den Kl
	ängen von Klaus Gündchens Klangplastiken in den tiefen Momenten, wenn Reso
	nanz tief in der Seele entsteht, wo kein Bewußtsein Zugang hat.<br>Wem mei
	ne Deutung zu abgehoben ist, kann einfach nur sehen und hören und wird auf
	 seine Kosten kommen. Aber glaubt mir, der Titel paßt! - Klaus Gündchen me
	int dazu, dass seine Plastiken nichts darstellen, sondern nur genau das si
	nd, was man selber sieht (oder eben hört).“ - Fritz Guillaume 2025<br>Einl
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