TELL PLAY SHOW-auf der Bühne politisch aktiv werden

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In this two-day forum theatre workshop, we'll use methods from Augusto Boal's Theatre of the Oppressed and David Diamond's Theatre for Living to bring the issues that matter to you to the stage. We'll create short scenes about situations of discrimination that we encounter in our daily lives. The potential for change lies in the conflict on stage: together, we'll explore solutions to difficult situations and ultimately be more courageous in trying these solutions not only on stage, but also in real life.

No theatre experience is necessary.

What exactly is forum theatre?

Forum theatre offers an opportunity for creative, community-based dialogue. The pieces that emerge from the two- to three-day workshop process are usually quite short, perhaps two to five minutes long. A great deal can be addressed in that time.

A play is performed in its entirety once, allowing the audience (in this case, the rest of the workshop group) to understand the situation and the problems presented. The story builds through several smaller conflicts to a crisis and lingers without offering any solutions. The play is then performed again, with the audience able to "freeze" the action at any point where they recognize (based on their own experiences) a character struggling with a problem and failing. The audience member calls out "Stop!", enters the performance space, replaces the character whose inner struggle they understand, and tries out their idea for solving the problem.

The other participants react in their roles, not to "make it better" or "make it worse," but simply to be authentic and draw on their own experience. What happens, and what insights do we gain? Who agrees? Who disagrees? What other options are there? In this way, we enter into a creative and action-oriented dialogue about problems in our lives. The process is fun, profound, entertaining, and full of surprises.

Date and time: March 21 and 22, 2026, 10:00 AM to 4:30 PM each day. Registration is required on both days.

Participants from the 2025 workshop are warmly invited to further develop their skills. Registration is required via email to: lenafritsche@posteo.de

Speakers: Lena Fritsche, head of the theatre group at COLA TAXI OKAY eV and Johanna Gremme, theatre educator, teaching artist, director

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Bei diesem zweitägigen Forumtheater-Labor bringen wir mit Methoden des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal und dem Theatre for Living von David Diamond die Themen auf die Bühne, die euch bewegen. Wir erstellen kleine Szenen über Situationen von Diskriminierung, wie wir sie aus unserem Alltag kennen. Im Konflikt auf der Bühne liegt das Potenzial zur Veränderung: Wir erproben gemeinsam Lösungen für schwierige Situationen und sind am Ende mutiger, diese Lösungen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben auszuprobieren.

Theatererfahrung ist nicht notwendig.

Was ist überhaupt Forumtheater?

Forumtheater ist eine Gelegenheit für einen kreativen, gemeinschaftsbasierten Dialog. Die Stücke, die aus dem zwei- bis dreitägigen Workshop-Prozess hervorgehen, sind in der Regel recht kurz, vielleicht 2 bis 5 Minuten lang. In dieser Zeit kann eine Menge behandelt werden.

Ein Stück wird einmal komplett aufgeführt, so dass das Publikum (i.d.F. der Rest der Workshopgruppe) die Situation und die dargestellten Probleme nachvollziehen kann. Die Geschichte steigert sich über mehrere kleinere Konflikte bis zu einer Krise und hält an, ohne Lösungen anzubieten. Das Stück wird dann noch einmal aufgeführt, wobei die Zuschauer:innen die Handlung an jeder Stelle „einfrieren“ können, an der sie (aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen) eine Figur erkennen, die versucht, mit einem Problem umzugehen und dabei scheitert. Die Zuschauerin ruft „Stopp!“, betritt die Spielfläche, ersetzt die Figur, deren (Mit-Sich-)Ringen sie versteht, und probiert ihre Idee zur Lösung des Problems aus.

Die anderen Akteur:innen reagieren in ihrer Rolle, nicht um „es besser zu machen“, nicht um „es schlechter zu machen“, sondern einfach, um wahrhaftig zu sein und sich auf ihre eigene Erfahrung zu stützen. Was passiert und welche Erkenntnisse haben wir? Wer stimmt zu? Wer ist anderer Meinung? Welche anderen Optionen gibt es? Auf diese Weise treten wir in einen kreativen und handlungsorientierten Dialog über Probleme in unserem Leben. Der Prozess ist lustig, tiefgründig, unterhaltsam und voller Überraschungen.

Datum und Uhrzeit: 21. und 22. März 2026, jeweils 10.00 bis 16:30 Uhr Die Anmeldung an beiden Tagen ist erforderlich.

Teilnehmende vom Workshop 2025 sind herzlich willkommen, um ihre Erfahrungen weiter auszubauen. Anmeldung erforderlich per Mail an: lenafritsche@posteo.de

Referentinnen: Lena Fritsche, Leitung der Theatergruppe in COLA TAXI OKAY e.V. und Johanna Gremme,Theaterpädagogin, Teaching Artist, Regisseurin

27 days ago
COLA TAXI OKAY
25, Kronenstraße, Innenstadt-Ost Südwestlicher Teil, Innenstadt-Ost, Karlsruhe, Baden-Württemberg, 76133, Deutschland
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